Youngagement wird Inklusiv 2021/2022

 Auswertung der Abschlussumfrage

Wir freuen uns sehr, dass wir nach zwei turbulenten Jahren endlich ein komplettes Youngagement (Y) wird inklusiv-Jahr durchführen konnten. Aktion Mensch förderte unser Vorhaben YOUNGAGEMENT inklusiv zu machen und das Projekt auch für Schüler*innen von Förderzentren zu öffnen. 17 Schüler*innen meldeten sich zu Beginn des Schuljahres an. 11 Jugendliche hielten bis zum Schluss durch und konnten sich im Juli 2022 über ein Zertifikat freuen.

Zur Qualitätskontrolle wurde eine Abschlussumfrage mit den teilnehmenden inklusiven Y-Schüler*innen durchgeführt. Insgesamt 13 Jugendliche füllten den Fragebogen aus.

Allen Schüler*innen hat Y gut oder sehr gut gefallen. Außerdem gaben alle an, dass sie von Anfang an verstanden haben, wie Y funktioniert. Neun Jugendliche würden Y an Freund*innen oder andere Schüler*innen weiterempfehlen.

Die Jugendlichen gaben an, dass Sie folgende Dinge besonders gelernt haben:

  • Neue Menschen kennenzulernen
  • Jede Woche zuverlässig die ganze Zeit beim Einsatz zu sein
  • gebraucht zu werden und etwas zu können
  • Sich in die Lage anderer hineinzuversetzen
  • Gut zuzuhören und sich gut zu unterhalten
  • Arbeiten gewissenhaft und zuverlässig zu erledigen

Die Jugendlichen wurden zudem gefragt, was YOUNGAGEMENT ihnen für die Zukunft bringt. Anhand der Antworten erkennt man zwei Schwerpunkte. Zum einen wurde die Berufsorientierung genannt. Die Schüler*innen merkten, ob der jeweilige Bereich beruflich für sie in Frage kommt oder ob sie überhaupt nicht in dem Bereich arbeiten wollen. Zum anderen wurden Kompetenzerweiterungen als hilfreich für die Zukunft angeführt. Es wurde genannt, dass Y dazu geführt hat, mehr Geduld und Motivation zu haben. Außerdem war die Teilnahme hilfreich, da mehr mit Menschen geredet und zugehört wurde.

Die Aufgaben in den Einsatzstellen wurden als leicht oder sehr leicht eingeschätzt. Lediglich eine Person gab an, dass die Aufgaben schwer waren. Die Erfahrungen, dass immer die gleichen Dinge im Einsatz gemacht werden mussten und dass nicht genug Zeit neben der Schule für das freiwillige Engagement blieb, wurden als problematisch erlebt.

Als Verbesserungsvorschläge gaben die Jugendlichen den Wunsch nach mehr Einsatzstellen an. Außerdem möchten sie mehr mitbestimmen und stärkeren Kontakt zu den Schüler*innen der anderen Schulen haben.

Wir bedanken und für euer Engagement und eurer Teilnahme an der Umfrage! Dadurch können wir Y immer weiter verbessern.

Das YOUNGAGEMENT-Team der FreiwilligenAgentur Regensburg